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Hockey-Bundesliga: Die Endrunde ist fünf Punkte entfernt
Mannheim. (miwi) Es dauerte fast 60 Minuten, ehe die Herren des Mannheimer HC den Abwehrriegel des Crefelder HTC geknackt hatten, doch danach brachen alle Dämme. Am Ende hatte der MHC mit 6:1 (1:1) gewonnen und damit in der Hockey-Bundesliga die Chance auf die Qualifikation für die Endrunde gewahrt. Einen Tag zuvor hatte es gegen den Harvestehuder THC nur zu einem 2:2 (0:1) gereicht. Nur noch fünf Punkte beträgt jetzt der Rückstand auf Rang vier, zusätzlich kann der MHC noch ein Spiel mehr austragen. Für die Elf von Michael McCann ist also noch vieles möglich, auch wenn die Blauweiß- roten vor allem am Samstag gegen den HTHC nur phasenweise überzeugen konnten. Zwei Mal gingen die Hamburger in Führung, und es bedurfte zweier Ecken von Michael Purps (53., 66. Minute), um zumindest den Teilerfolg unter Dach und Fach zu bringen. Gegen Crefeld schossen sich die Mannheimer gestern den Frust einer bis dahin durchwachsenen Saison von der Seele. Lange stand es 1:1 – Matthias Witthaus hatte für den MHC getroffen –, als Niklas Meinert per Siebenmeter zum 2:1 traf (59.). Das wirkte so befreiend, dass das McCann- Team durch Seo Jong-Ho, Purps und zwei Mal Timm Haase auf 6:1 erhöhte. „Wir haben uns für den hohen Aufwand belohnt“, sagte McCann nach dem höchsten
Saisonsieg zufrieden. Die Herren des TSV Mannheim holten bei ihrem Berlin-Wochenende ihre ersten Auswärtspunkte in der 2. Liga und kletterten dadurch auf den drittletzten Platz. Die Forderung von Trainer Uli Weise wurde damit umgesetzt. „Wir müssenjetzt auf fremden Plätzen etwas holen“, hatte der Coach verlangt, was durch einen 5:4 (4:1)-Erfolg beim TuS Lichterfelde erledigt wurde. Das 3:7 (1:4) einen Tag später bei den Zehlendorfer Wespen ärgerte den Trainer zwar, doch das Wochenendergebnis konnte sich dennoch sehen lassen. Ein beinahe rabenschwarzes Wochenende erlebten die Damen des TSV, die aus den Bundesliga-Heimspielen gegen den Münchner SC und den Rüsselsheimer RK nur einen Zähler holten. Besonders bitter war das glatte 0:4 (0:2) gestern gegen den RRK, als die Mannheimerinnen eigentlich über die gesamte
Spielzeit nicht zu der Kompaktheit fanden, die sie sonst auszeichnet. Hinzu kam, dass mit Tonja Fabig eine Leistungsträgerin
in der zweiten Halbzeit verletzt vom Feld humpelte. Auch Olympiasiegerin Fanny Rinne hatte nicht ihren besten Tag erwischt, was nach der hohen Belastung der zurückliegenden Wochen nicht verwunderlich war. Einen Tag zuvor reichte es nach einem Kraftakt immerhin zu einem Zähler für den TSV gegen den MSC. Offensiv blieb gegen die Münchnerinnen vieles Stückwerk, doch in der Defensive hielt der TSV die Null, so dass zumindest ein Pünktchen gesammelt werden konnte. In der Tabelle rutschten Rinne und Co. Aus den Top-4, doch durch die Resultate auf den anderen Plätzen scheint vier Spieltage vor dem Saisonende die Abstiegsgefahr gebannt. Einen großen Schritt im Kampf um den Ligaverbleib machten die Damen des Mannheimer HC, die gegen die gleichen Gegnerinnen vier Punkte einsammelten. Am Samstag reichte es gegen Rüsselsheim zu einem 2:0-Erfolg, dem ein kurioser Spielverlauf vorausging. Eigentlich hätten die MHC-Mädels in der ersten Halbzeit in Rückstand geraten müssen, denn der RRK hatte riesige Tormöglichkeiten.Das Tor fiel jedoch auf der anderen Seite durch einen Stecher von BaraHaklova (18.). Nach der Pause erhöhteNikki Kidd per Siebenmeter auf 2:0, undim Anschluss hatten die Mannheimerinnen Chancen für ein Schützenfest.„Wir haben uns die drei Punkte harterarbeitet und hatten Glück, nicht das 0:1 kassiert zu haben“, resümierte Trainer Aditya Pasarakonda, der sich einen Tag später über einen weiteren Punkt freuen konnte, durch den der MHC den neunten Tabellenplatz absicherte und jetzt einen komfortablen Vorsprung auf die Abstiegsplätze vorweist. Nathalie Krätsch glich zwei Mal die Führung der Münchnerinnen aus (4., 59.).
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