Ergebnisse

MHC-Damen gewinnen historisches Clubderby 7:3

Clubderby geht an die MHC-Damen – FHC-Damen halten sich beim 3:7 aber wacker

Der frühe Samstagnachmittag war in der Irma-Röchling-Halle ein ganz besonderer, schließlich standen sich erstmals in der Geschichte die Damen des Feudenheimer HC und des Mannheimer HC in der Hallenhockey-Bundesliga zum quasi clubinternen Derby gegenüber. Dieser Umstand führte auch dazu, dass die MHC-Damen in eigener Halle ein Auswärtsspiel bestritten, den offizieller Gastgeber dieses Erstligaduells waren die FHC-Damen. Ihrer Favoritenrolle wurden die MHC-Damen dabei beim “7:3-Auswärtssieg” auch gerecht, doch der Bundesligaaufsteiger FHC durfte dennoch einige positive Erkenntnisse aus dem Clubduell mitnehmen, konnte der Erstliganeuling doch die zweiten 30 Minuten zumindest nach Toren ausgeglichen gestalten. “Ich denke nach diesem Auftaktspiel in die neue Hallensaison können beide Mannschaften ganz zufrieden sein. Wir haben uns mit 7:3 den angestrebten Sieg geholt und der FHC hat gut dagegen gehalten. Natürlich haben wir heute auch noch einiges ausprobiert und dass bei beiden Teams im ersten Spiel noch etwas die Abstimmung fehlt, das war heute auch zu erkennen”, zeigte sich MHC-Damencoach Philipp Stahr mit dem Saisonauftakt zufrieden. “Für uns beginnt die neue Saison eigentlich erst morgen im Heimspiel gegen den Münchner SC”, wusste FHC-Damencoach Peter Lemmen, dass der souveräne Südmeister der Vorsaison nicht der Maßstab für die FHC-Damen ist, wenn es darum geht als Aufsteiger in der Liga zu bleiben. Die Stimmung in der Irma-Röchling-Halle war gut und die Vorstellung beider Teams wurde mit viel Applaus bedacht. Die FHC-Damen begannen durchaus mutig, aber in der achten Minute sorgte Lydia Haase per Strafecke dafür, dass die “Gäste” vom MHC mit 1:0 in Führung gingen.

Julia Meffert (2. li.) erzielt das erste Bundesligator des FHC.

Ebenfalls per Strafecke erhöhte Sonja Zimmermann auf 2:0 (12.) und Greta Lyer legte rasch das 3:0 (13.) nach. Auch MHC-Neuzugang Naomi Heyn trug sich in Hälfte eins mit dem 4:0 (17.) in die Torschützenliste ein. “Wir müssen uns noch an das Tempo gewöhnen, das in der Ersten Liga gespielt wird. Wir hatten einfach zu leichte Ballverluste, die dann zu den Strafecken und den zwei weiteren Gegentoren führen. In der zweiten Halbzeit haben wir das schon besser gemacht”, fand Lemmen. Zu Beginn der zweiten Hälfte geschah dann erneut clubhistorisches, denn nach einer Strafecke markierte Julia Meffert mit dem 1:4 (31.) den ersten Erstligatreffer der FHC-Geschichte. Camille Nobis und Nadine Kanler beantworteten dieses Gegentor rasch mit zwei Treffern in der 34. Minute und es stand 6:1 für den MHC. Der FHC steckte aber nicht auf und mit einem schönen Lupfer markierte Carolin Schmid das 2:6 (41.). Nach einer Strafecke in der 49. Minute landete der Schuss auf der Torlinie am Körper einer Abwehrspielerin. Den fälligen Siebenmeter verwandelte Stine Kurz zum 7:2 für den MHC. Das letzte Tor der Begegnung blieb aber dem FHC vorbehalten, als Roswitha Posset auf 3:7 (53.) verkürzte.

 

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