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MHC Damen sind auf Kurs

Das Heimrecht im Viertelfinale ist schon ganz nah

 

Echte Zweifel daran dass die MHC-Damen ihr DM-Viertelfinale im Hallenhockey zuhause in der Irma-Röchling-Halle gegen den Nordvize bestreiten werden, gibt es spätestens seit diesem Wochenende nicht mehr. Schließlich steht die Truppe von Coach Philipp Stahr drei Spieltage vor Schluss mit acht Zählern vor dem neuen Zweiten aus Rüsselsheim und da auch die Tordifferenz von  61:15 fast wie ein weiterer Punkt wirkt, ist den MHC-Damen Platz eins in der Südgruppe der Hallenhockey-Bundesliga nur noch theoretisch zu nehmen. Gleich 22 Tore packte die Stahr-Truppe dabei am Wochenende aufs Torekonto, denn zuerst wurde am Samstag das Ligaschlusslicht Eintracht Frankfurt beim Auswärtsspiel in der Mainmetropole mit 14:2 (6:1) deutlich in die Schranken gewiesen und am Sonntag wurde auch das Heimspiel gegen den starken Aufsteiger Nürnberger HTC klar mit 8:1 (5:1) gewonnen. „Ich bin ganz zufrieden damit wie wir aus der Weihnachtspause gekommen sind, auch wenn wir unser Umschaltspiel sicher noch verbessern können“, gab Stahr am Sonntag gegen den NHTC auch Camille Nobis erste Einsatzzeiten in der Halle. „Sie muss sich erst wieder eingewöhnen, das ist ganz normal“, weiß der Coach der MHC-Damen dass es nicht gleich von null auf hundert geht.

 

Sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit nahm Stahr Keeperin Nadine Stelter einmal zugunsten von Nike Lorenz als zusätzlicher Feldspielerin vom Parkett. „Das haben wir natürlich schon im Hinblick auf das Viertelfinale gemacht, denn da könnte so etwas ja nötig werden und daher ist es wichtig das auch schon unter Wettkampfbedingungen zu praktizieren“, durfte Stahr vor allem mit dem Überzahlspiel in Hälfte eins sehr zufrieden sein, als der Tabellenführer vorne Tore schoss und hinten auch mit fliegendem Torhüter sicher stand. „In der zweiten Hälfte hatten wir auch viele Chancen, waren aber im Abschluss nicht mehr so konsequent“, sah Stahr bei seiner Mannschaft auch noch Luft nach oben. Den 8:1-Sieg über den NHTC stellten Cécile Pieper, Nadine Kanler (2), Lydia Haase (2), Julia Meffert, Sonja Zimmermann und Sophia Willig mit ihren Toren sicher. Am Vortag trug sich Lydia Haase beim 14:2 in Frankfurt gleich sechsmal in die Torjägerliste ein. Außerdem trafen Nike Lorenz und Cécile Pieper zweimal und Nadine Kanler, Solvej Althof, Stine Kurz und Julia Meffert war ebenfalls erfolgreich.  Für Cécile Pieper und Nike Lorenz geht es schon am Dienstag um 19 Uhr weiter, wenn sie mit dem deutschen Kader für die Hallen-WM in Berlin zum Testspiel beim Club an der Alster in Hamburg zu Gast sind.

 

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