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MHC Herren Saisonstart gegen SC 1880 Frankfurt

Die Auftaktniederlage gegen den SC Frankfurt 1880 sorgt für Frust

 

Dass es in der Hallenhockey-Bundesliga Süd eng zugeht ist schon seit Jahren kein Geheimnis. Daher hatte MHC-Coach Matthias Becher auch zurecht vor dem Auftaktgegner SC Frankfurt 1880 gewarnt, schließlich haben die Hessen die Geschicke in der Südgruppe der Hallenhockey-Bundesliga  lange mitbestimmt, ehe sie für eine Saison das Hockey-Oberhaus verlassen mussten, sich aber in Liga zwei das Erstligaticket souverän zurück erkämpften. Trotzdem sollte gerade zu Hause gegen die Hessen zum Auftakt ein Sieg her, doch am Ende musste die MHC-Herren gegen den Aufsteiger eine 3:5 (3:2)-Heimpleite hinnehmen. „Der Frust über diese Niederlage ist groß, aber wir werden deswegen jetzt nicht in Panik verfallen“, ärgerte sich Becher über den verpatzten Start vor heimischem Publikum. „Wir müssen aus dieser Niederlage die richtigen Schlüsse ziehen“, weiß Becher wovon er spricht, schließlich erwischten die Blau-Weiß-Roten vom Neckarplatt auch in der vergangenen Hallensaison einen Fehlstart, als man beim damaligen Aufsteiger HC Ludwigsburg eine 6:7-Auswärtsniederlage quittieren musste. Der Weg sollte die MHC-Herren am Ende dennoch ins DM-Finale führen, dass Rot-Weiss Köln erst nach Penaltyschießen für sich entscheiden konnte. Die erste Halbzeit gegen die Gäste vom Main konnten die Blau-Weiß-Roten am Samstag auch noch für sich entscheiden. „In der ersten Halbzeit haben wir sehr geduldig gespielt und lagen schon mit 3:1-Führung“, sah Becher sein Team in den ersten 30 Minuten noch auf dem richtigen Weg, nachdem Jan Philipp Fischer (2) und Fabian Pehlke für die Hausherren getroffen hatten. „Fast mit der Schlusssekunde der ersten Hälfte bekommen wir allerdings einen Siebenmeter gegen uns und wir gehen nur noch mit einem 3:2 in die Halbzeitpause“, fand Becher die zweiten 30 Minuten seines Teams dann nicht abgezockt genug. „Wir bekommen einen Doppelschlag und es steht 3:4 gegen uns. Nachdem wir es zuvor versäumt hatten das vierte Tor zu machen, hatten wir nach dem Rückstand ein klares Chancenplus und haben am Ende auch Lukas Stumpf aus dem Tor genommen, um einen weiteren Feldspieler zu bringen, aber wenn am eine Halbzeit kein Tor schießt, dann ist es schwer zu gewinnen“, vermisste Becher im zweiten Abschnitt die nötige Durchschlagskraft. 

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