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MHC Damen Bundesligastart nach Maß!

MHC-Damen starten mit Sechs Punkte Wochenende inklusive Derbysieg

 

Obwohl die drei A-Kader-Spielerinnen Nike Lorenz, Cécile Pieper und Camille Nobis nach ihrem Auftritt beim World League-Finalturnier in Auckland (Neuseeland) von Coach Philipp Stahr zum Auftakt der Hallenrunde noch eine Ruhepause verordnet bekamen, wobei der jungen Camille Nobis wohl nach einem sehr anstrengenden Jahr 2017 wohl eine längere Spielpause zugestanden wird. Nike Lorenz und Cécile Pieper fanden sich denn auch am Sonntag im Lokalderby zumindest schon in der Position des interessierten Zuschauers wieder und sie durften sich wie der gesamte MHC-Anhang am Ende über einen verdienten 10:5 (5:1)-Derbyerfolg über die Damen des TSV Mannheim Hockey freuen. „Wir waren von Anfang an sehr aggressiv und das obwohl wir eine sehr junge Mannschaft auf dem Platz stehen hatten, das war schon gut anzusehen“, fand denn auch MHC-Co-Trainer Gerrit Kollegger den Start der Blau-Weiß-Roten ins Spiel sehr stark. Der Lohn dafür war letztlich auch auf der Anzeigetafel abzulesen, denn nach fünf Minuten brachte Lydia Haase den MHC mit 1:0 in Führung. In der achten Minute bestrafte dann Julia Meffert einen abgefangenen Pass der Gäste mit dem 2:0. Nur wenig später folgte ein Doppelschlag der Stahr-Truppe, als zunächst Nadine Kanler auf 3:0 (11.) erhöhte und fast noch in den Torjubel hinein Lydia Haase schon das 4:0 (12.) folgen ließ. „Danach haben wir dann etwas nachgelassen und der TSV kam hier verdient zum 4:1“, sah Kolleger hier eine kleine Schwächephase des Teams. Die Chance den alten Abstand wieder herzustellen vergab Lydia Haase, die einen Siebenmeter nicht nutzte (21.). In der 25. Minute zeigte sich Haase nach einer Strafecke dann wieder treffsicher, als sie ihr drittes Tor der Begegnung zum 5:1 erzielte. Auch nach der Pause machte Haase da weiter wo sie in Halbzeit eins aufgehört hätte und erhöhte auf 6:1 (31.). „Dann hatten wir wieder so eine Phase in der wir den TSV zurück ins Spiel gebracht haben“, sah Kollegger wie die Gäste durch zwei Strafeckentore und ein Feldtor auf 6:4 verkürzten. Julia Meffert antwortete rasch mit dem 7:4 (36.). Nachdem auch Sonja Zimmermann einen Siebenmeter vergeben hatte traf sie später zum 8:4 (52.). Als der TSV Torhüterin Friederike Schreiter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Platz genommen hatte erhöhte Nadine Kanler auf 9:4 (58.). Der TSV markierte zwar noch einen weiteren Treffer, aber mit ihrem fünften Tor des Tages stellte Lydia Haase in der Schlussminute den 10:5-Endstand her. Bereits am Samstag hatte sich Lydia Haase beim Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt mit drei Toren treffsicher präsentiert, Sonja Zimmermann schnürte ein Doppelpack und Charlotte Gerstenhöfer, Nadine Kanler und Stine Kurz trafen je einmal zum klaren 8:1 (2:0)-Heimsieg. „Das einzige Gegentor haben wir kassiert, als wir beim Stand von 6:0 den Torhüter rausgenommen haben, um die Überzahlsituation zu proben“, sah Kollegger ansonsten wenig angriffslustige Gäste aus Hessen.

 

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