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Saisonvorschau unserer Bundesliga Teams

MHC Damen Vorschau

Erst gegen die Eintracht und dann das Lokalderby

Die letzten beiden Spielzeiten in der Hallenhockey-Bundesliga haben die Damen des Mannheimer HC letztlich in guter Erinnerung, so holte man 2016 in Lübeck den deutschen Meistertitel und scheiterte 2017 beim Final Four in Mülheim erst im Halbfinale. In die Hallenrunde 2017/2018 starten die MHC-Damen mit zwei Heimspielen in der Irma-Röchling-Halle. So ist am Samstag zunächst Eintracht Frankfurt um 14 Uhr am Neckarplatt zu Gast und am Sonntag gibt es als Einstieg in den ersten Advent um 12 Uhr gleich das Derby gegen den TSV Mannheim Hockey. „Wir gehen mit einer deutlich verjüngten Mannschaft in diese Hallenrunde, so haben uns für die Halle Greta Lyer und Maxi Pohl in Richtung FHC verlassen“, kann MHC-Co-Trainer Janick Thum aber auch einen Neuzugang vom Schwesterclub vermelden. „Nadine Stelter hatte nochmal Lust in der Halle für den MHC loszulegen“, berichtet Thum. Dass die letzten beiden Hallenspielzeiten auch mit dem Gewinn des Hallenhockeyeuropapokals im Februar 2017 im schweizerischen Wettingen überaus erfolgreich für die Damen der Blau-Weiß-Roten verliefen, versteht Thum mehr als Ansporn, denn als Bürde. „Wir werden mit unserer jungen Mannschaft nicht mehr die Riesenstabilität an den Tag legen, wie in den letzten Jahren, aber wir wollen die Hallenrunde dazu nutzen junge Spielerinnen auch im Hinblick auf die Fortsetzung der Feldrunde im Frühjahr an das Bundesliganiveau heranzuführen“, steht die Runde für den MHC auch unter dem Motto Weiterentwicklung. Trotzdem ist eine Zielrichtung der MHC-Damen überaus klar. „Wir wollen ins Viertelfinale und das wollen wir möglichst auch zuhause spielen“, weiß Thum das diesmal die Nordclubs in der Runde der letzten Acht auf die beiden Südvertreter warten. „Gegen die Nordteams ist es immer sehr schwer weiterzukommen“, ist Thum nicht entgangen dass das Final Four 2018 räumlich doch vergleichsweise nahe am 3. und 4. Februar in Stuttgart stattfinden wird. „Die Eintracht ist immer ein unangenehmer Gegner und das Derby gegen den TSV stets etwas Besonderes“, freut sich Thum am Sonntag in der Irma-Röchling-Halle schon auf die besondere Derbyatmosphäre. 

 

MHC Herren Vorschau 

Saisonstart mit Heimspiel gegen den SC Frankfurt 1880

 

In der letzten Hallensaison hatten die Herren des Mannheimer HC schon die Hand am blauen Wimpel für den deutschen Hallenhockeymeister und es fehlten nur noch Sekunden, als Rot-Weiss Köln schließlich doch noch eine Strafecke bekam, die die Domstädter zum 2:2-Ausgleich nutzten und dann auch das anschließende Penaltyschießen für sich entschieden. Ein bitterer Moment, den der zweite Hallenmeistertitel nach 2010 wäre für die MHC-Herren nicht unverdient gewesen. Zum besten Spieler des Final Four in Mülheim wurde damals MHC-Stürmer Fabian Pehlke gewählt und der Routinier wird die Blau-Weiß-Roten auch in der nun beginnenden Hallenhockey-Bundesligasaison wieder unterstützen. „Fabian Pehlke und Patrick Harris werden in der Halle für uns aktiv sein“, berichtet MHC-Trainer Matthias Becher, dass auch der Kalifornier wieder einsatzbereit ist, der zuletzt im Feld angegschlagen pausieren musste. Los geht die neue Hallenrunde für den amtierenden Vizemeister am Samstag (16 Uhr, Irma-Röchling-Halle) mit einem Heimspiel gegen den SC Frankfurt 1880.  „Der SC 80 hat in der letzten Zweitligasaison dominiert und sie sind für mich kein typischer Aufsteiger“, kennt Becher den Kontrahenten aus der Mainmetropole gut, schließlich waren die Frankfurter nach ihrem Abstieg nur für eine Runde in Liga zwei unterwegs. „Die Spiele gegen 80 waren in den letzten Jahren immer recht eng und gerade zu Beginn der Saison ist es für die Feldzweitligisten durchaus ein Vorteil, dass sie schon länger auf die Hallenrunde vorbereiten konnten“, hatten Becher und der MHC letztlich nur zwei Wochen, um sich auf die Hallensaison einzustimmen. „In der Südliga geht es insgesamt sehr eng zu“, erinnert Becher an die letztjährige Auftaktniederlage beim HC Ludwigsburg. „Wir haben in den letzten Jahren immer Heimrecht im Viertelfinale gehabt und sind da sicher schon ein bisschen verwöhnt, trotzdem lautet unser Ziel natürlich auch in dieser Saison das Viertelfinale zu erreichen und im besten Falle weiterzukommen“, würde Becher, gerade weil es diesmal gegen ein Nordteam gehen würde, auch gerne den Heimvorteil genießen, wenn es darum geht wer das Final Four am 3. und 4. Februar 2018 in Stuttgart erreicht.   

 

 

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